Eigenschaften statt Etiketten vergleichen
Innenfarben unterscheiden sich in Bindemittel, Pigmentierung und Zusatzstoffen. Für Wohnräume sind Emissionen, Nassabrieb, Deckvermögen und die Eignung für den vorhandenen Untergrund aussagekräftiger als pauschale Produktgruppen.
Glanz verändert Wahrnehmung
Matte Flächen wirken ruhig und kaschieren kleine Unebenheiten. Höhere Glanzgrade reflektieren stärker, betonen Struktur und lassen sich häufig leichter reinigen. Die Entscheidung sollte immer an einer ausreichend großen Probefläche unter realem Licht fallen.
Beanspruchung vorab benennen
Ruhige Zonen
Gering beanspruchte Decken und Rückzugsräume erlauben sehr matte Systeme.
Verkehrsflächen
Flure und Treppen benötigen widerstandsfähige, gut ausbesserbare Oberflächen.
Feuchtebereiche
Lüftung, Spritzwasser und bauphysikalische Randbedingungen gemeinsam prüfen.